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Kupferabbau in Schleife - Landesdirektion mit differenzierter Bewertung

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Die Pläne für den Kupferabbau in der Region Graustein-Schleife bei Weißwasser entsprechen nicht in allen Punkten den Zielen der Raumordnung.  Dabei geht es insbesondere um die vorgesehene Deponierung von Mineralstoffen im Spreetaler See. Sie wird von der Landesdirektion Sachsen nicht bestätigt.  Die Stoffe fallen beim Erzabbau an.

Dagegen bewertet die Behörde die Einlagerung in einen Randschlauch des Tagebaus Nochten und im künftigen Bergbaufolgesee als raumverträglich. Dabei dürften natürlich keine negativen Folgen für das Oberflächen- und Grundwasser eintreten. Der Kupferbergwerkbetreiber müsse Vorsorge  gegen Bodensenkungen und -risse treffen.  Die Stoffe sollen über Rohrleitungen transportiert werden.

Die Kupferschiefer Lausitz GmbH KSL will  jährlich mindestens fünf Millionen Tonnen Kupfererz auf sächsischem und Brandenburger Gebiet bei Spremberg fördern. Das Vorkommen befindet sich in 800 bis 1.500 Meter Tiefe. Lukrativ könnte für die Minengesellschaft sein, dass im Kupfererz auch Nickel, Silber und Gold eingeschlossen sind.

Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens stelle keine Beurteilung der grundsätzlichen Genehmigungsfähigkeit Vorhabens dar.  Im Rahmen der Bewertung wurden 25 Stellungnahmen vonBürgern sowie 30 von Trägern öffentlicher Belange abgegeben und berücksichtigt.