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Kupfersucher in Weißwasser legen los

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Die Lausitz ist reich an Boden­schätzen. Wir haben Kohle und Granit. Auch Erdöl­vor­kommen und sogar etwas Gold soll es geben. Außerdem Kupfer!  Zwei Vorkommen – das eine bei Sprem­berg, das andere südlich von Weißwasser. Während die Kupfer­su­cher in Sprem­berg schon im nächsten Jahr ein Bergwerk errichten wollen, gehen ihre Kollegen in Weißwasser erst jetzt auf Erkun­dungs­tour. Der Minen­be­treiber KGHM, der in Weißwasser inzwi­schen ein Büro bezogen hat,  will im Juli den ersten Bohrer ansetzen. In diesem Jahr folgen dann noch drei Bohrungen und drei im nächsten Jahr. Die Proben werden anschlie­ßend ausge­wertet. Dabei handelt es sich um umfang­reiche Analysen. Fünf bis sechs Jahre können die Unter­su­chungen in Anspruch nehmen. Erst dann wollen die polni­schen Kupfer­su­cher entscheiden, ob sie ein Bergwerk errichten. Die Kupfer­la­ger­stätte südlich von Weißwasser, die sich bis Boxberg und Rietschen erstre­cken soll, ist kaum erkundet. Es wird jedoch ein Poten­tial vermutet, das vergleichbar ist mit der Lager­stätte Mansfeld in Sachsen-Anhalt. Die Kupfe­rader soll sich in einer Tiefe von 1.200 bis 1.600 Meter befinden.

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