Kurzer Prozess mit falschem Bulgaren in Bautzen
Ein falscher Bulgare auf einer Baustelle in Bischofswerda ist innerhalb von 24 Stunden zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die bei ihm entdeckten 4.000 Euro wurden beschlagnahmt. Wie sich durch die Ermittlungen herausstellte, war der 49-jährige Ukrainer mit einem gefälschten bulgarischen Ausweis eingereist. Staatsanwaltschaft und Gericht wickelten den Fall im beschleunigten Verfahren ab. Heute Vormittag wurde der Mann einem Richter in Bautzen vorgeführt und verurteilt. Er wurde aufgefordert, bis Ende dieses Monats Deutschland zu verlassen.
Hintergrund:
Ein beschleunigtes Verfahren findet Anwendung beziehungsweise wird geprüft, wenn die Sache aufgrund des einfachen Sachverhalts oder der klaren Beweislage zur sofortigen Verhandlung geeignet ist. Es dient dazu, bei bestimmten Straftaten eine spür- und unmittelbare Einwirkung auf Straftäter zu erreichen und auch unter präventiven Aspekten eine zügige Strafverfolgung sicherzustellen.