- Ein Trilex im Bahnhof Bischofswerda. Archivbild
Länderbahn lässt Reisende in Bischofswerda stehen
Die Länderbahn lässt Reisende rund eine halbe Stunde auf dem kalten Bahnsteig in Bischofswerda stehen. Fahrgäste des RE 1 von Dresden nach Görlitz sind heute Mittag aufgefordert worden auszusteigen. Weil der Trilex (Zugnummer: 20847/26903) wegen einer technischen Panne in Dresden-Neustadt (eine von drei Triebwageneinheiten ließ sich nicht ankoppeln. Erst nach wiederholten Versuchen klappte es) eine halbe Stunde Verspätung hatte, wurde von der Länderbahn kurzerhand entschieden, dass der RE in Bischofswerda endet. Die Weiterfahrten nach Görlitz und Zittau fielen aus.
In Bischofswerda wird der Zug normalerweise „geflügelt“, wie es in der Eisenbahnersprache heißt: Zwei Triebwagen fahren weiter nach Zittau und einer nach Görlitz. Fahrgäste wurden heute Mittag auf die nachfolgenden Züge verwiesen. Das hieß für Reisende nach Görlitz: über eine halbe Stunde warten in der Kälte. Sie quittierten die Entscheidung mit Unmut.
Reisende nach Zittau hatten Glück, sie brauchten nur rund zehn Minuten zu warten. Wer allerdings weiter nach Liberec wollte, musste in Zittau eine geschlagene Stunde auf den nächsten Trilex warten.
Keine Probleme gab es hingegen mit der Fahrscheinkontrolle. Sie fiel nicht aus, sondern wurde planmäßig durchgeführt.
