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„Sabine“ dreht über 900 Lausitzern den Strom ab

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Die Lausitz ist bislang mit einem blauen Auge davon gekommen. Sturm „Sabine“ hat offenbar keine größeren Schäden angerichtet.  Dennoch hatten die Diensthabenden in der Regionalleitstelle Ostsachsen in Hoyerswerda gut zu tun. Seit den frühen Morgenstunden gingen fast 100 Notrufe ein. „Meist waren Bäume umgestürzt“, sagte uns Leitstellen-Leiter Stefan Schumann. Verletzte gab es nicht.

In Lauta und in Taubenheim kippten Bäume auf Stromleitungen. „Sabine“ ließ auch rund 900 Haushalte im Umland von Cottbus im Dunklen stehen. Am Vormittag waren noch etwa 500 Kunden ohne Strom, teilte Energieversorger „Mitnetz Strom“ mit.

Nach Sturm „Sabine“ hat die Länderbahn am Nachmittag den Zugverkehr in der Oberlausitz wieder aufgenommen. Der Trilex fahre auf allen Strecken, aber nur mit vermindertem Tempo wegen des starken Windes, so Sprecher Jörg Puchmüller. Reisende müssten deshalb mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen rechnen.

 Zugausfälle auf der Strecke Cottbus – Weißwasser – Görlitz hat am Morgen die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft – ODEG – gemeldet. Fahrgästen wird dringend empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt auf den Internetseiten der Bahnunternehmen zu informieren.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth vom Bahnhof in Görlitz
Stefan Schumann, Leiter der Regionalleitstelle Ostsachsen