Landkreis Bautzen gewinnt Rechtsstreit gegen „Husarenhof“-Besitzer
Der Besitzer des ehemaligen Hotels „Husarenhof“ in Bautzen hat eine juristische Niederlage erlitten. Er ist mit seiner Klage gegen den Landkreis in letzter Instanz gescheitert. Der Bundesgerichtshof wies seine Beschwerde zurück. Das teilte das Landratsamt mit. Damit ist der Rechtsstreit um die Kündigung eines Mietvertrags durch die Kreisverwaltung beendet. Der Kreis wollte im Bautzener Husarenhof 300 Asylbewerber einquartieren. Nach dem Brand im Februar 2016 kündigte das Landratsamt den Mietvertrag. Eine Teilnutzung erschien unwirtschaftlich. Der Husarenhof-Besitzer zog daraufhin vor Gericht. Er machte rund eine halbe Million Euro geltend, die er für die künftige Nutzung des Gebäudes als Asylbewerberheim investiert hatte. Durch die Kündigung des Vertrages konnte der Landkreis nach eigenen Angaben Kosten von fast 7,6 Millionen Euro einsparen.