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Landrat schlägt Alarm! Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr möglich

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Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger schlägt Alarm. Die Situation der illegalen Schleusungen verschärfe sich täglich. Die Kapazitäten im Kreis für die Unterbringungen seien erschöpft. Damit könne die soziale Situation nicht länger abgesichert werden.

„Die derzeitige Situation gestaltet sich äußerst schwierig und ist trotz größter Anstrengungen der Akteure auf kommunaler Ebenen offensichtlich nicht unter Kontrolle zu bringen. Vor allem die sozialen Infrastrukturen, wie Kindergärten, Schulen, die medizinische Versorgung und Sprachkurse, haben ihre Kapazitätsgrenzen längst erreicht. Diese Aspekte aber machen einen bedeutenden Bestandteil eines gelungenen integrativen Ansatzes aus. Wir können den zugewanderten Menschen in Spree-Neiße all die Angebote über die bloße Unterbringung hinaus, nicht zusichern, obwohl sie diese dringend benötigen.“, erklärt der Landrat.

Während ein Großteil der Migranten in eine Erstaufnahmeeinrichtung nach Eisenhüttenstadt gebracht werden, sei der Kreis insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ohne Eltern in der Pflicht. Der Landrat appelliert daher an die Politik, schleunigst für geregelte Verhältnisse zu sorgen und Grenzkontrollen einzuführen. Auch konsequente Rückführungen seien dringend notwendig.