Landtag debattiert über Suchtprobleme
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Trotz erhöhter Ausgaben für den Kampf gegen Drogen sieht die Opposition im sächsischen Landtag Handlungsbedarf. Das ist das Fazit einer Debatte am Mittwoch im Landtag in Dresden. Angesichts der hohen Folgekosten durch Erkrankungen und ihre Behandlung sei der Haushaltsetat für Suchtprävention wie ein "Tropfen auf den heißen Stein", hieß es von der Linken.Sachsen hatte in diesem Jahr die Mittel für Suchtberatung um eine Million Euro auf 5,1 Millionen Euro aufgestockt. Für Projekte der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe stehen erstmals rund 1,3 Millionen Euro bereit. Droge Nummer 1 ist aber auch in Sachsen noch immer der Alkohol.