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Landtag für Einstein-Teleskop in der Lausitz

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Der Sächsische Landtag hat sich mit großer Mehrheit für die Lausitz als Standort des künftigen Einstein-Teleskops ausgesprochen. Damit unterstützen die Abgeordneten die Bewerbung der Staatsregierung für das europäische Großforschungsprojekt.  Die Lausitz konkurriert dabei unter anderem mit  Sardinien.  

Das Einstein-Teleskop soll Gravitationswellen messen – winzige Erschütterungen der Raumzeit, die entstehen, wenn im fernen Universum zum Beispiel schwarze Löcher kollidieren. Albert Einstein hat sie vorhergesagt, nachgewiesen wurden sie erst vor wenigen Jahren. Um diese Signale zu empfangen, braucht man absolute Stille. Deshalb soll das Teleskop tief unter der Erde gebaut werden, geschützt vor oberirdischem Lärm und Erschütterungen. Hier kommt die Lausitz ins Spiel mit ihren festen Granitschichten.