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Landtag segnet Gefängnis-Staatsvertrag mit Thüringen ab

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Der sächsi­sche Landtag hat dem Staats­ver­trag zwischen Sachsen und Thüringen über das gemein­same Großge­fängnis am Mittwoch zugestimmt. Sobald auch das Plenum in Thüringen grünes Licht gibt, steht dem Bau der Justiz­voll­zugs­an­stalt in Zwickau-Marien­thal nichts mehr im Wege.

Justiz­mi­nister Jürgen Martens lobte den Beschluss, dem auch Teile der Opposi­tion sich nicht verwei­gerten, als "nachhal­tige Entschei­dung". Auf die Syner­gie­ef­fekte wies Finanz­mi­nister Georg Unland hin. Bau und Betrieb einer JVA seien wirtschaft­li­cher als zwei neue Anstalten.

Wenn das Gefängnis eröffnet wird, schließen in Sachsen Zeithain und das alte Gefängnis in Zwickau, in Thüringen Gera und Hohen­leuben. Sachsen wird über 450 Haftplätze verfügen, Thüringen über 370. Danach richten sich auch Kosten- und Perso­nal­schlüssel. Für den Bau sind 150 Millionen Euro veran­schlagt.