Lausitz-Festival geht zu Ende
Das erste Lausitz-Festival geht heute mit einem Konzern in Deutschland größter evangelischer Dorfkirche zu Ende. In Cunewalde spielen am Abend die Hamburger Symphoniker Bruckners 7. Sinfonie. "Mit dem Festival wollen wir ein geistiges Band spannen. Die Lausitz soll so weltweit sichtbar werden„, sagte Festival-Intendant Daniel Kühnel. Auftakt bildete eine Ideenkonferenz in der Lausitzhalle Hoyerswerda. Dort konnten Kunst- und Kulturschaffende aus der Lausitz Vorschläge machen für die weitere Gestaltung des Festivals. Die organisatorischen Fäden für das Lausitz-Festival hat die Kulturservice-Gesellschaft Görlitz gezogen Vier Millionen Euro vom Bund
Der Bund hat für die Veranstaltungsreihe rund vier Millionen Euro bereitgestellt. Vorwürfe, damit würden Steuergelder verschwendet, wies Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zurück. “Zum Strukturwandel in der Lausitz gehören nicht nur die Straßen- und Schienenverbindungen, sondern auch die Dinge, die für die Seele wichtig sind„, so Kretschmer. Das Festival sei einer von vielen Bausteinen, um die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. “Wir brauchen ein Image, das unsere Region so darstellt, dass hier überraschende Dinge möglich sind".
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