"Lausitz nicht im Stich lassen"

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Der Bund lässt die Lausitz bei der Beseitigung der Folgen des Kohleabbaus  nicht im Stich. Das hat die Brandenburger Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock  gestern bei einem Besuch in Plessa versprochen.  Sie kündigte an, dass demnächst  das neue milliardenschwere Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung bis 2027 unterschrieben wird. 

Mit Hilfe des Abkommens soll ein großes Problem gelöst werden. Es geht um die sogenannte Verockerung durch aufsteigendes Grundwasser. Es muss aufwendig gereinigt werden.  Das ist kostspielig und dauert. In Plessa bei Elsterwerda entsteht eine entsprechende Anlage. Sie soll nach dem Probebetrieb regulär die Eiseneinträge herausfiltern.

Gerade mit Blick auf den Tourismus in der Lausitz sei die Wasserqualität wichtig, so  die Grünen-Politikerin Baerbock. Die Folgen des Braunkohletagebaus  seien aber nicht mit dem Fingerschnips zu lösen .