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Berlin, wir haben ein Problem!

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Lausitzer Kommunen schauen mit Sorge nach Berlin. Nach dem Erlass der Haushaltssperre durch den Bund befürchten sie das Aus für Strukturentwicklungsprojekte oder deren Verzögerung.   Selbst wenn die zugesagten 40 Milliarden Euro  sicher seien, würden für die Umsetzung dennoch Partner gebraucht. Wenn diese nicht handlungsfähig seien, gebe es ein Problem, so die Sprecherin der Lausitzrunde, Christine Herntier.

 Sachsen und Brandenburg entwickelten sich derzeit unterschiedlich, so Herntier. In Brandenburg liege der Fokus auf Neuansiedlungen und das Schaffen von Wertschöpfungsketten. Kommunale Projekte hingen hingegen hinterher. In Sachsen sei es umgekehrt.  Sie machte klar, dass Strukturwandel beides braucht. Vor allem die Verkehrsanbindung sei ein großes Problem.