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Lausitzer Handwerk beklagt Preisanstieg, Lieferprobleme und fehlende Fachkräfte

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Das Handwerk in der brandenburgischen Lausitz atmet etwas auf. Gut 87 Prozent der Betriebe schätzen ihre Lage als zufriedenstellend ein. Im Corona-Jahr 2020 waren es sechs Prozent weniger. Das geht aus der heute vorgestellten Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Cottbus hervor. 

Das Niveau von 2019 sei jedoch noch längst nicht wieder erreicht. Viele Handwerksbetriebe in der Lausitz kämpfen mit hohen Energiekosten und Preisen sowie Lieferproblemen. Hinzu kommt ein altbekanntes Problem: Es fehlen fast überall Fachkräfte.   So konnten nur rund zwölf Prozent der befragten Unternehmen ihr Personal erweitern. Fast 39 Prozent suchen Verstärkung. Das hat Folgen für die Auslastung. Gut ein Drittel der Betriebe ist an seiner Kapazitätsgrenze, 14 Prozent haben sie überschritten. Kunden müssen häufig länger warten.

Der Ausblick des Handwerks in der brandenburgischen Lausitz ist verhalten optimistisch:  Zwei Drittel erwarten eine unveränderte Geschäftslage. Jedes fünfte Unternehmen glaubt, es wird besser.

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Das Lausitzer Handwerk beklagt Preisdruck, Energiekosten und Lieferprobleme – außerdem Fachkräftemangel. Und nicht nur das, so der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus, Knut Deutscher