++ EIL ++

Lausitzer Kupferschatz - noch kein Zeitplan

Zuletzt aktualisiert:

Der Kupferschatz in der Lausitz wird - wenn überhaupt – erst in einigen Jahren gehoben. Davon ist Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber überzeugt. Nach den hohen Erwartungen vor über acht Jahren ist nun Ernüchterung eingezogen, antwortete Gerber auf eine Anfrage der Bündnisgrünen im Landtag. Der internationale Bergbaukonzern Mineria sucht finanzkräftige Investoren. Ein Planfeststellungsverfahren würde mehrere Jahre dauern.

Bei Spremberg lagern rund 1,9 Millionen Tonnen Kupfer. Auch Nickel, Silber und Gold sind im Erz einge­schlossen. Die Kupfer­vor­kommen befinden sich in einer Tiefe von rund 1.000 Metern. Die Rechte dafür hat sich die Mineria gesichert. Die Kupferschiefer Lausitz – eine Tochter der Mineria – besitzt weiter eine Genehmigung für die Gewinnung des Rohstoffs. Das Vorhaben werde vom Konzern weiter verfolgt, so Gerber.

Die Bündnisgrünen in Brandenburg stehen dem Abbau offen gegenüber, verlangen aber eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung und Rücklagen für die Rekultivierung.