• Industriepark Schwarze Pumpe. Foto: Leag

"Lausitzrunde" fordert EU-Beihilfen

Zuletzt aktualisiert:

Die „Lausitzrunde“ fordert eine Lockerung der EU-Beihilfen. Damit könnten Unternehmen animiert werden, in der Lausitz zu investieren, sagte und die Sprecherin der Initiative und Spremberger Bürgermeisterin, Christine Herntier. Gestern hatten die Ministerpräsidenten von Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt in Brüssel für besondere Unterstützung der ostdeutschen Kohleregionen geworben.

Die Lausitz müsse  Europäische Modellregion   werden, forderte der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz, Torsten  Bork. Er verlangte den Ausbau einer fachlich-technische Begleitung durch die Institutionen der EU.                                                                                                                                                                                                                                                                                                        
Die Industrie- und Handelskammer Cottbus verlangte, dass besonders kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen und Infrastrukturmaßnahmen schneller und flexibler durch staatliche Beihilfen unterstützt werden können. Sie dürften nicht durch langwierige Anmeldezeiten bei der EU ausgebremst werden.

Die Wirtschaftsinitiative Lausitz wünscht sich Flexibilität bei Regularien der EU und der sonstigen staatlichen Förderung.

Audio:

Christine Herntier