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Lausitzrunde: Kurskorrektur bei Kraftwerksstrategie

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Bürgermeister fordern Kurskorrektur bei der Kraftwerksstrategie.  Die Lausitzrunde hat sich mit einem  dringenden Appell an Bundeswirtschaftsministerin  Reiche  gewandt.  Sie warnt vor einer massiven Benachteiligung der ostdeutschen Reviere durch den geplanten Referentenentwurf.  

Stein des Anstoßes für die Lausitzer Bürgermeister ist der sogenannte Südbonus. Damit würden  Investitionen einseitig in den Südwesten gelenkt und faire Wettbewerbsbedingungen untergraben.  Die Lausitzrunde sieht den Erfolg des mühsam ausgehandelten Strukturwandels in der Lausitz gefährdet. Sie fordert einen speziellen Transformationsbonus für besonders betroffene Gebiete. Zudem mahnen die Bürgermeister an, dass neue, gesicherte Kraftwerkskapazitäten im Nordosten zwingend notwendig sind für die Stabilität des gesamten Stromnetzes.   

Die Bürgermeister haben  die Ministerin zu einem direkten Austausch vor Ort eingeladen. Ziel des Gesprächs soll es sein, gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zeit nach dem Kohleausstieg zu entwickeln.

Die Lausitzrunde ist ein Bündnis, dem mehr als 50 Bürgermeister und andere Kommunalvertreter aus dem Lausitzer Revier angehören.