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„Leag-Tagebaue verkleinern“

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Die Leag-Tagebaue sind offenbar zu groß. Zu dieser Einschätzung kommen Wirtschaftsprüfer der Agentur Ernst & Young. Die Leag müsste demnach nicht nur auf neue Abbaugebiete verzichten, sondern auch schon genehmigte Tagebau verkleinern, so die Grüne Liga. Dann könnte auch mehr Abstand zu den Dörfern Rohne und Mulkwitz sowie zu Taubendorf eingehalten werden. Die Landesbehörden müssten die Ergebnisse ernstnehmen, so René Schuster von der Grünen Liga.  

Die Stellungnahme der Leag:

„Das Anfang Juli von Bundestag und Bundesrat beschlossene Kohleausstiegsgesetz gibt der LEAG die Möglichkeit, unsere Unternehmensplanung auf rechtssicherer Grundlage bis 2038 und darüber hinaus fortzuschreiben. Wir werden zeitnah und nach der beihilferechtlichen Bewertung durch die EU ein Lausitzer Revierkonzept 2038 vorstellen. Dieses wird im Kontext mit den flankierenden Maßnahmen des Bundes zum Kohleausstieg die Grundlage dafür bilden, unser Kerngeschäft bis Ende 2038 plan- und verantwortungsvoll zu betreiben und schließlich zum Abschluss zu bringen. Die angesprochenen Tagebaue werden auch Teil dieses Lausitzer Revierkonzeptes 2038 sein“.