Leben von Lausitzer Liedermacher wird verfilmt
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Das Leben des Lausitzer Liedermachers Gerhard Gundermann wird verfilmt. Regisseur Andreas Dresen will ihn in all seinen Facetten darstellen. Die Mitteldeutsche unterstützt die Dreharbeiten mit 600.000 Euro. Gedreht wird höchstwahrscheinlich in und um Hoyerswerda. Dort lebte Gundermann bis zu seinem Tod 1998. Er studierte zunächst an der Offiziershochschule Löbau. Weil er sich weigerte, ein Loblied auf einen General zu singen, wurde er gefeuert. Danach arbeitete Gundermann in der Braunkohle, stieg nach der Schicht auf die Bühne, war Stasi-IM und wurde 1984 aus der SED ausgeschlossen.