++ EIL ++

Lehrer-Gespräche von Regierung und Gewerkschaften gescheitert

Zuletzt aktualisiert:

Die Verhand­lungen zwischen Staats­re­gie­rung und Gewerk­schaften über Maßnahmen zur Steige­rung der Attrak­ti­vität des Lehrer­be­rufs sind geschei­tert. „Es gab zuletzt unüber­brück­bare Vorstel­lungen“, sagte Sachsens Finanz­mi­nister Georg Unland (CDU) am Freitag. Das Gespräch sei ohne Einigung zu Ende gegangen, teilte auch der Sächsi­sche Lehrer­ver­band mit. „Elf lange Verhand­lungs­runden, die seit Juni dieses Jahres statt­ge­funden haben, bleiben somit ohne Ergebnis“, hieß es. Unter anderem habe die Staats­re­gie­rung den Lehrer­mangel durch eine Erhöhung der Arbeits­zeit mindern wollen. „Die Lehre­rinnen und Lehrer haben den Lehrer­mangel nicht zu verant­worten und werden dafür nicht die Zeche zahlen“, meinte Lehrer­ver­bands-Chef Jens Weichelt . Die Gewerk­schaft dbb sprach von einem „schwarzen Tag“. (DPA)