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Lehrer-Warnstreik im Freistaat

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An vielen Schulen in Sachsen gibt es keinen regulären Unter­richt. Ein Großteil der angestellten Lehrer ist seit Mittwoch­morgen im Warnstreik. An den betrof­fenen Schulen wurden Notdienste für die Betreuung der Kinder einge­richtet. Die Lehrer seien empört darüber, dass die Eingrup­pie­rung von 30.000 Landes­be­schäf­tigten nach wie vor einseitig bestimmt werden kann, so die Gewerk­schaft Erzie­hung und Wissen­schaft. Mit dem Warnstreik wollen die Lehrer außerdem Einschnitte bei der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung verhin­dern und ihren Lohnfor­de­rungen Nachdruck verleihen. Die Gewerk­schaften fordern für die Beschäf­tigten 5,5 Prozent mehr Geld. Die meisten der strei­kenden Lehrer fahren zu einer zentralen Kundge­bung nach Dresden. Dort werden am Mittwoch­vor­mittag tausende Pädagogen aus ganz Sachsen vor dem Finanz­mi­nis­te­rium erwartet. An vielen Schulen werden Notdienste für die Betreuung der Kinder einge­richtet.