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Leicht erhöhte Radioaktivität in Görlitz

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In Görlitz sind leicht erhöhte Radio­ak­ti­vi­täts­werte gemessen worden. Dabei handelt es sich um Spuren des Stoffes Ruthe­nium 106. Es bestehe aber keinerlei Gesund­heits­ge­fahr, beruhigte das Bundesamt für Strah­len­schutz. Wo sich die Strah­lungs­quelle genau befindet, ist unklar – mögli­cher­weise in der Ukraine oder Südruss­land. Erhöhte Radio­ak­ti­vität wurde auch in anderen Orten in Europa gemessen. Experten schließen einen Unfall in einem Atommeiler aus. Am Vortag hatte das Amt mitge­teilt, dass in mehreren Orten in Europa in den vergan­genen Tagen geringe Mengen an Ruthe­ni­um106 gemessen worden seien. Betroffen war unter anderem Öster­reich, aber nicht Deutsch­land.  Ruthe­nium 106 wird unter anderem für die Krebs­the­rapie und in der Strom­ver­sor­gung von Satel­liten einge­setzt.