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Leipzig ermittelt für Görlitz

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Leipzig ermittelt für Görlitz. Zwei Staatsanwälte bearbeiten seit Anfang Mai Verfahren aus der Oberlausitz. Grund: In der Staatsanwaltschaft Görlitz herrscht Personalnot. Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen spricht von einer Ausnahmesituation. 

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hilft aus – und zwar bis Ende Juli. Sie zieht sich rund 140 Ermittlungsverfahren pro Monat aus Görlitz auf den Tisch. Es handelt sich um allgemeine Strafsachen, also z.B. Körperverletzungen, Diebstähle oder Fälle von Betrug und Urkundenfälschung, sagte uns der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, Torsten Keltsch. Hinzu kommen Verkehrsstrafsachen.

Damit sollen die Kollegen in Görlitz entlastet und so eine effektive Strafverfolgung gewährleistet werden.