Leipzig will Bischofswerdaer Lenin-Denkmal
Neuer Interessent für Bischofswerdaer Lenin-Denkmal. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig will zwei Meter hohe Sandsteinskulptur für die neu konzipierte Dauerausstellung. Eine entsprechende Anfrage liegt der Stadtverwaltung Bischofswerda vor.
Die Leipziger könnten sich gut vorstellen, den Sandstein-Lenin in ihre Sammlung zu übernehmen – als Dauerleihgabe. Allerdings darf das Denkmal nicht zu groß und nicht zu schwer sein. Die Stadtverwaltung prüft derzeit die Anfrage.
Zwei Interessenten gab es schon: Das DDR-Museum in Burg im Spreewald und den Armee Spaß Verein Ortrand. Das Museum machte einen Rückzieher. Der Spaßverein erschien der Stadtverwaltung wenig seriös.
Das Denkmal des Schmöllner Künstlers Manfred Wagner stand von 1970 bis Anfang der 1990er Jahre auf dem Gelände der sowjetischen Garnison in Bischofswerda. Derzeit befindet sich Lenin im Exil im städtischen Bauhof.