Leipziger Kita-Prozess kommt wohl vor Bundesgerichtshof
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Drei Leipziger Familien wollen vor den Bundesgerichtshof ziehen. Mittwoch hatte das Oberlandesgericht den Kita-Prozess in zweiter Instanz gekippt. Demnach haben Familien keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn sie zu lange auf einen Kita-Platz warten müssen. Der seit zwei Jahren geltende Rechtsanspruch auf einen Platz gelte nur für Kinder, nicht für die Eltern, so die Dresdener Richter. In erster Instanz bekamen die Kläger vom Landgericht aber Recht zu gesprochen. Jetzt wollen sie vertretend für alle Eltern in Deutschland vor den BGH ziehen. Der Prozess könne sich aber um weitere ein bis drei Jahre hinziehen.