Leitung des Lausitz Festivals weist Vorwürfe zurück
Wie geht es weiter mit dem Lausitz Festival? Es gibt gehörig Kritik an den Machern. Kulturschaffende haben sich in einem offenen Brief Luft gemacht Sie werfen der Festival-Leitung um Intendant Daniel Kühnel vor, dass die regionale Kulturszene kaum einbezogen wird. Sie beklagen auch mangelnde Transparenz, so u.a. bei den Besucherzahlen und den Kosten.
4,5 Millionen Euro bekommt die Reihe vom Bund. Stehen die Kartenpreise im Verhältnis zur Förderung? Das ist eine Frage. Die Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Faber-Schmdt sieht genügend Transparenz. Sie verweist auf eine öffentlich zugängliche Präsentation der Lausitz Festival GmbH.
Und was sagt Intendant Daniel Kühnel zu den Vorwürfen? Er kann die Kritik nicht nachvollziehen. Er verweist auf mehrere Kooperationen mit Häusern und Künstlern in der Lausitz in den vergangenen Jahren.
Es gebe einen „sehr konkreten Auftrag“, der an die Fördermittel geknüpft sei. Der Bund stelle jährlich rund vier Millionen Euro mit dem Ziel bereit, das Festival zu einer kulturellen Leitmarke zu entwickeln, erklärt die Lausitz Festival GmbH.
Nach Angaben der Aufsichtsratsvorsitzenden Brigitte Faber-Schmidt soll durch außergewöhnliche Kunstveranstaltungen von internationaler Strahlkraft überregionale Aufmerksamkeit für die Lausitz erzeugt werden. Das Programm entstehe stets im Austausch mit Menschen aus der Region.
Das Lausitz Festival geht im nächsten Jahr in eine neue Runde. Ende August startet die fünfte Ausgabe. Der Umgang mit dem Neuen und Unbekannten soll diesmal im Mittelpunkt stehen.