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Letzter Schweinepestfall im Kreis Görlitz aufgehoben

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Aufatmen im Landkreis Görlitz: Der letzte Fall der Afrikanischen Schweinepest ist offiziell aufgehoben worden – und zwar knapp fünf Jahre nach Ausbruch der Seuche. In dieser Zeit gelang es, die Einschleppung des Virus in Hausschweinebestände zu verhindern.  

Das war ein Kraftakt. Der  gelang nur, weil vereint   gekämpft wurde. Jäger, Landwirte, Verwaltung, Spezialdienste und freiwillige Helfer beim Zaunbau -  sie alle zogen mit. Rund 5.500 Stück Schwarzwild wurden geborgen, fast 1.500 Wildschweine positiv getestet.

Gefahr gebannt? Nein. Die Afrikanische Schweinepest bleibe ein ernstzunehmendes Risiko an der Schnittstelle zu Polen und Tschechien, warnt das Landratsamt Görlitz.  Die Gefahr eines Wiedereintrages bestehe fort. Um die Seuche auf Abstand zu halten, sollen  der Wildschweinbestand weiter verringert und präventive Schutzstreifen angelegt werden. Hilfreich wäre auch, wenn die polnische Seite mitzieht.