Liberecer Regionspräsident verurteilt: Was ihm vorgeworfen wird
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Ein Jahr auf Bewährung für Liberecer Regionspräsident. Martin Puta ist in einer Korruptionsaffäre schuldig gesprochen worden. Er habe über einen Mittelsmann ein Bestechungsgeld in Höhe von umgerechnet knapp 1.200 Euro angenommen und Amtsmissbrauch begangen, urteilte das Landgericht Liberec nach Angaben der Agentur CTK.
Der Politiker soll außerdem eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 2.000 Euro zahlen. Es ging um einen Bauauftrag für die Sanierung einer Kirche. Puta beteuerte seine Unschuld und legte gegen das Urteil Einspruch ein. Er habe nichts Schlechtes getan. Einen Rücktritt lehnte er ab.
Puta steht seit Ende 2012 an der Spitze der nordböhmischen Verwaltungsregion mit insgesamt rund 450.000 Einwohnern. (dpa/red)