Ab Freitag: Außengastro unter 2G, 3G für Friseurbesuch, Sport wieder vor Zuschauern

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Ab Freitag können in Sachsen Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter 2G (geimpft oder genesen) oder 2Gplus (geimpft oder genesen plus ein tagesaktueller negativer Coronatest) wieder öffnen. Auch touristische Beherbergung sowie touristische Bus- und Bahnfahrten sind unter 2Gplus wieder erlaubt. Der negative Test entfällt, wenn man etwa eine Boosterimpfung nachweisen kann oder die zweite Impfung noch relativ frisch ist. Gleiches gilt für junge Menschen im Alter bis 18 und für Leute, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Das regelt die am Mittwoch vom Kabinett beschlossene, gelockerte Corona-Notverordnung.

Bezüglich der maximalen Auslastung gibt es eine Wahlmöglichkeit für den Kultur- und Sportveranstalter: entweder 50 Prozent der Gesamtkapazität mit maximal 500 Besuchern oder 25 Prozent der Gesamtkapazität mit maximal 1.000 Besuchern. Für Veranstaltungen im Innenbereich, also Sporthallen zum Beispiel, gilt die 2G-plus-Regel; im Außenbereich wie etwa in Stadien reicht 2G.

Museen, Gedenkstätten und Ausstellungen können unter 2G-Zugangsbedingungen öffnen. Diese Kultureinrichtungen werden auch bei steigendem Infektionsgeschehen nicht wieder geschlossen.

Für Gaststätten, Theater, Opernhäuser oder Kinos gilt die 2Gplus-Regel. Auch Fitnessstudios, Bäder und Saunen dürfen unter 2Gplus öffnen, Dampfsaunen sind dabei ausgeschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetiksalons können von Genesenen und Geimpften (2G) wieder in Anspruch genommen werden. Für Friseure gilt 3G (geimpft, genesen oder negativ getestet).

Dienstleister wie Reisebüros, Versicherungsagenturen, Finanzdienstleister o.ä. können unter Beachtung der 2G-Regel für den Publikumsverkehr öffnen.

Die Gastronomie kann ihre Öffnungszeiten bis 22 Uhr verlängern. Dabei gilt für die Gastronomie im Innenbereich 2Gplus und für die Außengastronomie 2G. Für Außensportanlagen wie Skilifte ist die Öffnung unter 2G erlaubt. Eine Kontakterfassung ist dort nicht erforderlich.

Unter 2G können zudem Kunst-, Musik- und Tanzschulen öffnen. Proben von Laien und Amateuren im Kulturbereich (wie etwa von Chören und Orchestern) sind mit 2Gplus, Kontakterfassung und unter Hygieneauflagen ebenfalls wieder möglich.

Die Altersbeschränkung für Angebote des Kinder- und Jugendsports wird mit der neuen Verordnung angehoben: Teilnehmen dürfen nun Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Kontaktbeschränkungen gelten hier zudem nicht.

Die Schutzverordnung soll bis 6. Februar gelten. Allerdings: Wenn die Überlastungsstufe in den Krankenhäusern erreicht ist oder die Inzidenz in den Landkreisen und kreisfreien Städten auf über 1.500 steigt, werden die Erleichterungen aufgehoben.