Lockerungs-Fahrplan für die Niederlausitz
In der Niederlausitz und den anderen Regionen Brandenburgs werden die strengen Corona-Regelungen weiter zurückgefahren. Das ist der Fahrplan:
8. MAI: Das Kabinett entscheidet über die weiteren Lockerungen.
9. MAI: Spielplätze sind wieder offen. Menschen aus zwei unterschiedlichen Haushalten oder Familien können sich treffen - sie können auch aus einem anderen Bundesland kommen. Bisher darf man nur zu zweit oder mit mehreren aus dem gleichen Haushalt unterwegs sein. Alle Geschäfte haben wieder geöffnet, nicht nur kleinere Läden.
11. MAI: Fußpflege- und Kosmetikstudios können wieder aufmachen. Die fünften Klassen in Grund- und Förderschulen gehen wieder zur Schule.
15. MAI: Gaststätten, Cafés und Kneipen machen auf - bei Abstandsregeln, Zugangslimits und eingeschränkten Öffnungszeiten. Dauer- und Wohnmobilcamping ist bei eigenem Sanitärsystem möglich. Bootsverleihe können öffnen. Vereinssportler können wieder im Freien trainieren, jedoch ohne Wettkämpfe.
25. MAI: Hotels und Ferienwohnungen nehmen wieder Gäste auf.
Noch kein Fahrplan für Kitas
Für die Wiedereröffnung der Kitas in Brandenburg gibt es noch keinen konkreten Termin. „Wir werden schrittweise - natürlich auch unter Beachtung der Gesundheit der Kinder, unter Beachtung auch des Risikos, das es darstellt - weitere Schritte gehen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke.
Ein Datum könne noch nicht genau angegeben werden, dafür sei eine enge Abstimmung mit den Kommunen notwendig. „Es ist nach wie vor ein sehr sensibler Bereich.“ Kinder könnten ein Infektionsherd sein, auch wenn sie nur schwer selbst erkrankten, erklärte Woidke. Brandenburg sei in einer erweiterten Notfallbetreuung, das laufe sehr gut. Etwas mehr als zehn Prozent der Kinder würden betreut.
Die Schulen sollen bis zu den Sommerferien schrittweise weiter öffnen. „Die Länder haben miteinander vereinbart, dass wir gemeinsam dafür sorgen, dass jedes Kind in diesem Schuljahr vor der Sommerpause, vor den Sommerferien, nochmal in die Schule kommt“, sagte Woidke. Details waren aber zunächst unklar.