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Luchs Nummer 10: Mia verstärkt sächsische Population

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Im Westerzgebirge gibt es Zuwachs für die Luchspopulation. Wie das Landesumweltamt mitgeteilt hat, wurde am Donnerstagmorgen bei Eibenstock eine Luchskatze namens Mia in ihren neuen Lebensraum entlassen. Sie trägt, wie die anderen Tiere auch, ein Halsband mit GPS-Sender. 

Mia stammt aus einem Gehege in Bayern und bringt neue Gene mit. Das fördert langfristig die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der noch kleinen sächsischen Luchspopulation. Mit ihr sind seit 2024 insgesamt zehn Luchse in der Region freigelassen worden - einer wurde überfahren. Ziel ist es, eine stabile Population von den Karpaten über die deutschen Mittelgebirge bis in die Alpen aufzubauen.