Luzerne und Solaranlagen auf ehemaligen Bergbauflächen in der Lausitz
Ehemalige Tagebaukippen in der Lausitz werden zunehmend landwirtschaftlich genutzt. Auf den Flächen wachsen vorrangig Luzerne und Winterrogen. Allerdings gibt es ein Problem. Die Böden sind anfangs karg, haben beispielsweise wenig Humus, geringe bodenbiologische Aktivitäten und sind unzureichend durchlüftet. Der mehrjährige Anbau von Luzernegras und auch die Phosphatdüngung trägt dazu bei, Humus anzureichern. Den Landwirten stehen Bodenspezialisten und Landschaftsgestalter zur Seite.
Rekultivierte Tagebauflächen sind außerdem Standorte für Photovoltaikanlagen. So soll in der Lausitz das größte deutsche Zentrum für erneuerbare Energien entstehen. Das Projekt Gigawatt-Factory wird Photovoltaik- und Windanlagen mit sieben Gigawatt Leistung auf einer Fläche von 33.000 Hektar umfassen. (dpa)