Mahnwache vor Waggonbau Niesky - „nicht das schärfste Schwert“
Beschäftigte des Waggonbaus Niesky halten am Nachmittag wieder Mahnwache vor dem Werktor. Sie fordern von der Geschäftsführung eine Strategie für den Standort und damit eine Perspektive. Es ist schon die fünfte Mahnwache. Der Eigentümer hat bislang nicht reagiert. Seit über einem Jahr herrscht Funkstille. Mehr als 100 Beschäftigte hätten das Unternehmen schon verlassen. Ein Großteil der Belegschaft sei seit April in Kurzarbeit, so Eileen Müller von der IG Metall Ostsachsen. Niesky ist der letzte Güterwagenhersteller in Deutschland.
Die Mahnwachen sind offenbar doch kein so scharfes Schwert. Dazu die die Gewerkschaftssekretärin: „Das mag durchaus sein, aber es ist unsere einzige Möglichkeit, die Kontaktanbahnung mit dem Eigentümer voranzutreiben. Die IG Metall will alle politischen Mittel nutzen, das Thema auf die Agenda der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu setzen. “Am Ende bleibt uns die Reaktion des Eigentümers als letztes Mittel„.
Mehr als 100 Beschäftigte hätten das Unternehmen schon verlassen. Ein Großteil der Belegschaft sei seit April in Kurzarbeit. Niesky ist der letzte Güterwagenhersteller in Deutschland.