Malschwitz spart doppelt
Erste solarbetriebene Straßenlaternen in Malschwitz. Im Ortsteil Kleinsaubernitz leuchten seit dieser Woche die ersten autarken Straßenlaternen in der Gemeinde. Die vier neuen Lampen werden vollständig mit Sonnenenergie betrieben und brauchen keinen Anschluss an das Stromnetz.
Die Solarmodule sind direkt in die Masten integriert. Spezielle Akkus sorgen dafür, dass die Straßen auch an dunklen und bewölkten Wintertagen zuverlässig beleuchtet werden. Die Anschaffung des österreichischen Systems hat rund 27.000 Euro gekostet.
Was zunächst teuer klingt, hat der Gemeinde jedoch aufwendige Tiefbauarbeiten erspart: Da am Standort keine Stromleitungen lagen, hätten neue Kabel genauso viel gekostet. Malschwitz spart sich so die Erdarbeiten und setzt gleichzeitig auf eine moderne, stromunabhängige Lösung.
