Malteser Krankenhaus Kamenz erhält Finanzspritze
Das Malteser Krankenhaus St. Johannes Kamenz darf sich über eine Finanzspritze des Freistaates freuen. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat am Vormittag einen Förderscheck in Höhe von 3,8 Millionen Euro für die Modernisierung der Zentralen Notaufnahme übergeben.
„Um schnell reagieren zu können, braucht es einen sehr guten Umgang mit Ressourcen, kurze Wege und kaum Wartezeiten. Das ist unsere Vorstellung von moderner Notfallmedizin.“ - erklärt Dr. Tilo Driesnack, Leiter Notfallambulanz.
Die Notaufnahme soll nach dem Ein-Tresen-Prinzip funktionieren. Patienten werden also künftig zentral in Empfang genommen - anschließend wird entschieden, ob eine notdienstliche oder stationäre Versorgung notwendig ist. Um die Voraussetzungen zu schaffen, werden in den nächsten Monaten für insgesamt 5,2 Euro Millionen Euro unter anderem die Schockräume, Behandlungsplätze und Wartebereiche modernisiert.