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Mangelnde Transparenz bei Lausitz-Festival kritisiert

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Die FDP-Bundestagsfraktion hat mehr Transparenz bei der Gestaltung des Lausitz-Festivals angemahnt. In die Veranstaltungsreihe sollte auch die brandenburgische Lausitz einbezogen werden, so der energiepolitische Sprecher Martin Neumann.  Von den vier Millionen Euro des Bundes für das Festival wurde knapp eine Million Euro für den Auftakt   Ende März/ Anfang April ausgegeben. Neumann stellte eine Anfrage an die Bundesregierung, u.a. zur Auswahl des Künstlerischen Leiters und  der Akteure. Mit der Antwort ist er nicht zufrieden.Zu den fünf Konzerten kamen über 1.400 Gäste.  Auftrittsorte waren in Hoyerswerda, Zittau und Görlitz sowie in Cunewalde. Auf einer Ideen-Konferenz wurden Anregungen von Kulturschaffenden für die weitere Gestaltung des Festivals gesammelt. Die Beiträge sollten ausgewertet werden. Die Veranstalter hatten damals angekündigt, dass im Maii bekannt gegeben werden soll, wie es  mit dem Lausitz-Festival weitergeht. Vorwürfe, mit dem Lausitz-Festival würden Steuergelder verschwendet, hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zurückgewiesen. „Zum Strukturwandel in der Lausitz gehören nicht nur die Straßen- und Schienenverbindungen, sondern auch die Dinge, die für die Seele wichtig sind“, sagte er wenige Tage vor Beginn.  Das Festival sei einer von vielen Bausteinen, um die Lebensqualität in der Region zu erhöhen. „Wir  brauchen ein Image, das unsere Region so darstellt, dass hier überraschende Dinge möglich sind".

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Martin Neumann, energiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion