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Maserati-Fahrer verliert Rechtsstreit gegen Görlitz

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Ein Maserati-Fahrer ist mit seiner Klage gegen die Stadt Görlitz gescheitert. Er war mit seinem tiefergelegten Wagen auf der Sattigstraße über einen abgesenkten Gullydeckel gefahren. Dabei ging eine Sportfelge kaputt. Daraufhin forderte er rund 5.000 Euro für einen ganzen Satz neuer Räder. Das Landgericht Görlitz sagte Nein.

Die Stadt hätte nicht vor dem Gullydeckel warnen müssen, da die Straße ohnehin in einem schlechten Zustand gewesen sei, so die Begründung. Und: Der Fahrer hätte auch in seinem tiefergelegten Auto die Straßenverhältnisse überblicken müssen.  Außerdem sei er noch fast 30 Kilometer bis nach Haus gefahren.

Seine Forderung an die Stadt, sie möge ihm einen ganzen Radsatz bezahlen, begründete der Maserati-Fahrer mit der Optik und der Verkehrssicherheit. Er kann das Urteil anfechten. Berufung zum Oberlandesgericht Sachsen wurde zugelassen.