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Massenschleusung in Görlitz aufgedeckt

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Die Bundes­po­lizei hat am Vormittag in Görlitz 52 Flücht­linge aus Syrien und Afgha­nistan aufge­griffen – darunter Kinder und eine im siebten Monat schwan­gere Frau. Sie waren vermut­lich aus Polen gekommen und hatten sich in der Nähe des Bahnhofs in drei Gruppen aufge­teilt. Die Schleuser konnten nicht gestellt werden.

Für die Flücht­linge wird zur Stunde ein leer stehendes Gebäude auf dem Gelände des ehema­ligen Autobahn­grenz­über­gangs Ludwigs­dorf herge­richtet. Das Techni­sche Hilfs­werk besorgt Betten, Decken und Verpfle­gung. Die Flücht­linge seien wohlauf, sagte ein Bundes­po­lizei-Sprecher unserem Sender. Sie werden voraus­sicht­lich morgen in die Erstauf­nah­me­rich­tung für Asylbe­werber nach Chemnitz gebracht.