Massenschleusung in Zittau aufgedeckt
In der Oberlausitz ist erneut eine Massenschleusung aufgedeckt worden. Bundespolizisten stoppten heute Morgen in Zittau einen Kleintransporter. Auf der Ladenfläche hockten 18 Türken und ein Afghane. Darunter waren auch Kinder. Der Schleuser wurde festgenommen. Er hatte die Migranten über die polnische Grenze gebracht. Der Mann soll dem Haftrichter vorgeführt werden.
Heute wurde einem 30-jährigen Syrer der Haftbefehl verkündet. Er und sein 17-jähriger Komplize hatten 17 Landsleute in der Slowakei aufgelesen. Kurz nach der Einreise sollten sie gestern bei Zittau kontrolliert werden. Der Fahrer flüchtete und steuerte in Taubenheim in die Spree. Dabei wurden sechs Migranten verletzt. Die Passagiere hatten auf dem Boden des fensterlosen Kastenwagens gehockt. Der 17-jährige Beifahrer - ebenfalls Syrer - wurde seiner Mutter übergeben. Auch gegen ihn wird wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensbedrohenden Umständen ermittelt. Fahrer und Beifahrer leben in Deutschland.