Massive Kritik an 2G-Regel für Einzelhandel in Sachsen

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Die verschärften Corona-Regeln in Sachsen sind in der Oberlausitz auf Kritik gestoßen – im Handel und bei Parteien. Die 2-G-Pläne der Landesregierung würden der Branche erneut einen enormen wirtschaftlichen Schaden zufügen, sagte uns Hauptgeschäftsführer Rene Glaser. Der Freistaat treibe die Kunden im Weihnachtsgeschäft regelrecht in den Online-Handel.  

Die Regelungen  gingen massiv zu Lasten des Einzelhandels, sagte der AfD-Landtagsabgeordnete Frank Peschel aus Bautzen. Peschel sieht das Überleben einzelner Unternehmen gefährdet. Mit der neuen 2G-Regel entstehe dem Handel ein Umsatzverlust bei Beibehaltung aller Kosten. Er forderte, dass die Baumärkte für alle geöffnet bleiben.  

Die sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrike Harzer sieht in der geplanten Ausweitung der 2G-Regel  eine weitere Spaltung der Gesellschaft.