Maßnahmen gegen Rechtsextremismus in Spremberg
Gemeinsam mit Rechtsextremismus-Experten soll Spremberg bei Projekten gegen Rechtsextremismus unterstützen. Schulamt, Verfassungsschutz, Polizei, Berater und die Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg trafen sich gestern zu einer Beratung. Es gehe vor allem um die Unterstützung der Schulen mit Informationsangeboten und möglichst zusätzlichen Schulsozialarbeitern, so die Stadtverwaltung. Außerdem werde es Diskussionsforen geben. Im November ist ein weiteres Treffen geplant.
Bürgermeisterin Christine Herntier hatte vor einem Erstarken des Rechtsextremismus gewarnt und dazu aufgerufen, die Probleme in der Stadt nicht länger zu verschweigen. Sie verwies auf eine Flut von Schmierereien, verfassungsfeindlichen Symbolen, Verherrlichung des Nationalsozialismus und Beschädigungen an öffentlichen Gebäuden. (dpa)