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Mehr Abfälle im Kreis Görlitz

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Die Abfallmengen im Kreis Görlitz sind leicht gestiegen. In der Tonnen landeten im vergangenen Jahr 89 Kilogramm Restmüll pro Einwohner – und damit ein Kilo mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus einer Bilanz des Landratsamtes Görlitz hervor. 

Der Kreis Görlitz liegt damit unter dem sächsischen Durchschnitt von 122 Kilogramm. Beim Bio- und Sperrmüll stieg das Pro-Kopf-Aufkommen ebenfalls um ein bzw. zwei Kilo. Zugleich werden sogenannte Fehleinwürfe beklagt, dass also z.B. Bioabfälle in der Restmülltonne landen. Das Landratsamt rät: Besorgen Sie sich eine Biotonne. Rund 70 Prozent der Haushalte haben sie schon.

Und da ist noch ein Problem: die illegalen Müllkippen in den Wäldern. Im vergangenen Jahr wurden zehn Tonnen Restabfälle, 178 Altreifen, elf ausrangierte elektronische Geräte und eine Tonne Asbest entsorgt.