Mehr Autodiebstähle an der Grenze zu Polen und Tschechien
Die Grenzkriminalität in der Oberlausitz bleibt auf hohem Niveau. Im vergangenen Jahr wurden rund 16.000 Straftaten verübt. Das waren zwar 865 Fälle weniger als 2014. Doch immerhin fast jede zweite Straftat in der Oberlausitz geschah an der Grenze. Schwerpunkt bildete dabei die Neiße-Region. Das geht aus der heute vorgestellten Kriminalstatistik der Polizeidirektion Görlitz hervor.
Entlang der 190 Kilometer langen Grenze wurden 243 Autos gestohlen und damit 33 mehr als 2014. Mit 173 Fahrzeugdiebstählen an der Neiße bleibt die Grenzregion zu Polen Schwerpunkt des Autoklaus in der Oberlausitz. Allein in Görlitz wurden im vergangenen Jahr 110 Kfz gestohlen. In Zittau verschwanden 40 Autos, in Hoyerswerda 30, in Löbau 28, in Bautzen 27.
In den Landkreisen Görlitz und Bautzen wurden insgesamt 509 Fahrzeuge gestohlen. In weiteren 271 Fällen blieb es beim Versuch. Die Polizei konnte 94 gestohlene Kfz sicherstellen - davon 39 in der Oberlausitz, 43 in Polen und fünf in Tschechien.