Mehr Expresszüge zwischen Görlitz und Dresden
Bahnpendler zwischen Görlitz und Dresden können sich freuen. Mit Beginn des Winterfahrplans am 15. Dezember verkehren mehr Züge. Montags bis Freitags fahren dann täglich 16 Regionalexpress- und 18 Regionalbahn-Paare auf der stark frequentierten Strecke. Das sind sieben RE-Paare mehr als bisher. Möglich wird das erweiterte Zugangebot durch Einspareffekte, die sich im Vergabeverfahren des Ostsachsen-Netzes an die Länderbahnen ergeben haben.
Zusätzliche Züge zwischen Görlitz und Hoyerswerda
Verstärkt wird das Angebot auch auf der Strecke Görlitz – Hoyerswerda, und zwar durch je ein zusätzliches Zugpaar am Morgen und am Nachmittag. Dort verkehren die Bahnen der ODEG bislang generell im Zwei-Stunden-Takt. Ein zusätzlicher Spätzug verkehrt künftig– außer samstags – zwischen Görlitz und Weißwasser. Abfahrt in Görlitz ist 22.43 Uhr. Außerdem wird es wieder einen Frühzug geben. Abfahrt: 4.35 Uhr in Weißwasser, Ankunft 5.14 Uhr in Görlitz.
Umstieg nach Breslau in Zgorzelec
Auch das ist neu: Wer mit dem Trilex nach Breslau fahren will, steigt schon in Zgorzelec um. Die Fahrt von Görlitz dauert - je nach Verbindung - zwischen zwei Stunden und zwei Stunden und 40 Minuten. Es fahren ab 15. Dezember zehn zusätzliche Zugpaare über die Grenze. Beibehalten wird das Angebot der polnischen Bahnen von Görlitz nach Hirschberg, Grünberg und Kohlfurt.
Null-Knoten - Effekt erst ab Mai
Eingeführt wird das Null-Knoten-System. Züge kommen in Zittau zur vollen Stunde an und fahren zur vollen Stunde ab. Damit können Reisende Fernverkehrszüge in Dresden erreichen, ohne lange warten zu müssen. Das gilt auch für Fahrgäste aus Richtung Görlitz. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Der Umstieg ohne großen Aufenthalt in Dresden wird erst ab Mai möglich sein. Grund sind Bauarbeiten. In Radebeul wird eine Eisenbahnbrücke errichtet.
Vertrag zu Weiterbetrieb der Reisezentren
Mit dem Fahrplanwechsel zieht sich die Deutsche Bahn aus den Reisezentren in der Oberlausitz zurück. Der Fahrkartenverkauf werde aber weiter möglich sein, versichert ZVON-Sprecherin Sandra Trebesius. Ein Vertrag mit der privaten Länderbahn soll in Kürze unterschrieben werden.