Mehr Straftaten in der Oberlausitz - fast 500 Autodiebstähle
Die Kriminalität in der Oberlausitz ist um rund fünf Prozent gestiegen – in den Städten und Gemeinden entlang der Grenze zu Polen und Tschechien sogar um acht Prozent. Das geht aus der heute vorgestellten Statistik der Polizeidirektion Görlitz für 2014 hervor. Jeder fünfte Straftäter ist ein Ausländer. Bei 40 Prozent liegt der Anteil in Görlitz.
41.000 Straftaten wurden im vergangenen Jahr angezeigt. Den Schwerpunkt bildeten Einbrüche und Diebstähle, und zwar mit über 40 Prozent. Fast 500 Autos wurden gestohlen. In rund 280 Fällen blieb es beim Versuch.
Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Kellerdiebstähle in den Gemeinden und Städten entlang der polnischen Grenze – und zwar um fast 200 auf über 730. Ballungsgebiete für Kriminelle bleiben Görlitz und Zittau. Dort spielte sich die Hälfte aller Straftaten ab.
Am sichersten lebt es sich dagegen in Lawalde, Puschwitz und Großnaundorf.