Mehr Verbraucherinsolvenzen in Sachsen - aber nicht im Landkreis Görlitz
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Das Konto überzogen, der Kredit fällig gestellt, Unterhaltsforderungen nicht beglichen – in Sachsen sind im vergangenen Jahr mehr als 3.100 Insolvenzverfahren gemeldet worden. Das ist ein Anstieg von mehr als sechs Prozent, so das Statistische Landesamt. Acht Verfahren wurden mangels Masse abgewiesen und zwei mit der Annahme eines Schuldenbereinigungsplanes beendet.
Die meisten Insolvenzverfahren gab es in Leipzig, gefolgt von Dresden und Chemnitz, also in den kreisfreien Städte. Dagegen ging die Zahl im Kreis Görlitz zurück. 140 Verfahren wurden eröffnet. Das sind rund 18 Prozent weniger als im Jahr davor. Anstieg um 27 Prozent im Nachbarkreis Bautzen: Dort gab es fast 330 Insolvenzverfahren.