• Die Rennstrecke kann auch für internationale Wettkämpfe genutzt werden. © Bert Harzer

    Die Rennstrecke kann auch für internationale Wettkämpfe genutzt werden. © Bert Harzer

  • In der Karthalle kann jedermann seine Runden drehen. © Bert Harzer

    In der Karthalle kann jedermann seine Runden drehen. © Bert Harzer

  • 30 E-Karts stehen bereit, 15 dürfen gleichzeitig auf die Strecke, die anderen werden in dieser Zeit geladen. © Bert Harzer

    30 E-Karts stehen bereit, 15 dürfen gleichzeitig auf die Strecke, die anderen werden in dieser Zeit geladen. © Bert Harzer

Mekka für Kart- und Minibike-Fans: „Arena E“ in Niedermülsen öffnet

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Die Motorsportarena in Niedermülsen macht am Samstag auf. In einer ehemaligen Kiesgrube sind eine Rennstrecke für Minibikes und Karts sowie eine Karthalle entstanden. Einmalig in Ostdeutschland ist, dass darin ausschließlich Elektro-Karts fahren – kein Lärm, keine Abgase. Deshalb firmiert die Anlage unter dem Namen „Arena E“.

Die Planungen für die Arena hatten 2011 begonnen. Anwohner wehrten sich heftig dagegen - aus Angst vor Lärm und Sorge um geschützte Tierarten. Die Betreiber setzten sich in höchster richterlicher Instanz durch und versichern, dass alle Lärmschutz-Grenzwerte eingehalten werden. Dafür sorgen nicht zuletzt mehrere Messpunkte. Für geschützte Arten wie den Neuntöter und die Kreuzkröte wurden extra Lebensräume geschaffen.  

Die Anlage ist von einem mit Hunderten Bäumen bepflanzten Schallschutzwall umgeben. Mit ihrem Turm mutet sie an wie ein kleiner Sachsenring.

In der Karthalle stehen 30 E-Karts zur Ausleihe bereit. 15 dürfen gleichzeitig fahren, die anderen werden in der Zeit aufgeladen. Von einer Tribüne aus kann man der Rundenhatz zuschauen und einen Imbiss zu sich nehmen.  

Wie viel Geld investiert wurde, wollten die Gesellschafter, zu denen die ADAC Stiftung gehört, nicht bekanntgeben.

Audio:

Michael Sachse, Arena E-Geschäftsführer

Robert Urlaß, Geschäftsführender Gesellschafter der Arena E