Messerstecher aus Zittau wegen Mordes verurteilt
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Im Prozess gegen einen Messerstecher aus Zittau ist heute das Urteil gefallen. Das Landgericht in Bautzen erkannte auf Mord. Der 53-Jährige muss nun eine lebenslängliche Strafe verbüßen. Er war ursprünglich wegen Totschlags nur zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hob den Schuldspruch auf und verwies den Fall an eine andere Kammer des Landgerichts Görlitz. Der Angeklagte hatte seine 34-jährige Freundin im Park vor dem Zittauer Johanneum nach einem heftigen Streit mit einem Küchenmesser erstochen. Danach trank er ein Bier, rauchte eine Zigarette und stellte sich der Polizei.