Migranten geschleust - Turkmene in Görlitz verurteilt
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Das Amtsgericht Görlitz hat einen turkmenischen Schleuser zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte insgesamt rund 20 Migranten eingeschmuggelt, vor allem Syrer und Türken. Den Schleuserlohn von über 1.000 Euro überwies er seiner angeblich schwer kranken Mutter – für eine Operation. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung hielt eine Bewährungsstrafe für angemessen. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe gefordert.