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Milbradt beeindruckt von Findlingspark

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Der Findlings­park Nochten hat seit heute ein Besucher- und Infor­ma­ti­ons­zen­trum. Es wurde am Vormittag feier­lich eröffnet. Im neuen Besucher­zen­trum ist eine Tourist-Infor­ma­tion unter­ge­bracht. Ein Veran­stal­tungs­raum bietet Platz für rund 100 Personen sowie für Ausstel­lungen. Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Georg Milbradt nutzte die Einwei­hung für einen Rundgang – und zeigte sich beein­druckt. „Der Braun­kohle-Bergbau nimmt zwar Natur in Anspruch, er gibt sie aber auch zurück“, so Milbradt. Dieses wunder­schöne Stück Natur zeige deutlich, dass eine Versöh­nung zwischen Bergbau und Natur möglich und machbar sei. Im europa­weit einzig­ar­tigen Landschafts­pro­jekt nahe Weißwasser werden auf einer ehema­ligen Tagebau­fläche rund 5.000 Findlinge gezeigt, die mit der Eiszeit in die Lausitz kamen.Sachsen förderte die Gründung des Parks mit rund einer halben Million Euro und die Erwei­te­rung mit mehr als einer Million Euro. Er entstand auf dem Bergbau­fol­ge­land des Tagebaus Nochten und wurde in den Jahren 2000 bis 2003 angelegt. Bisher kamen mehr als 400.000 Besucher. Foto: INES PRÖHLI

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